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Der Weg zum Identitätsverlust von Kindern narzisstischer Mütter

by rawpixel
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Hast Du ständig das Gefühl, es allen recht machen zu müssen? Hast Du das Gefühl, nie gut genug zu sein? Hast Du Scheu, Kritik zu äußern, obwohl es mehr als angebracht wäre? Sagt Dir ständig jemand, du sollst Dich einfach fallen lassen und einfach mal vertrauen?

 

Wenn das auf Dich zutrifft, kann es sein, dass Du mit einer narzisstischen Mutter oder generell einem narzisstischen Elternteil aufgewachsen bist. Kinder, die von einem narzisstischen Elternteil erzogen wurden, haben nie gelernt, ihre eigenen Bedürfnisse zu spüren, sie ernst zu nehmen, sie auszudrücken.

 

Ihr innerer Radar der Gefühle war immer falsch, lag immer daneben, konnte die Realität nie erfassen.

 

Jeden Tag kam die Information von außen, dass etwas nicht stimmt. Mit deinem Radar, mit dir.

 

Nach einer Zeit des “ich habe das aber gespürt/gesehen/erlebt” folgte eine Phase der Verwirrung, des Sich-in-Frage-stellens. Leichte Zweifel machten sich breit, die Du vielleicht nie wahrgenommen hast. Sie kamen einfach so, heimlich und leise schlichen sie sich in Dein Bewusstsein.

 

Bereit, Deinen Selbstwert und Dein Selbstvertrauen zu untergraben.

 

Du hast es nicht gemerkt. Hast es einfach zugelassen. Wie solltest Du das auch verstehen? Damals, als Du ein Kind warst und Deiner Mutter vertraut hast. Darauf gebaut hast, dass Dein anderer Elternteil das Ausradieren Deiner Identität nie zulassen würde?

 

Aber jemand anderes hat die Kontrolle über Dich und Dein Leben übernommen. Und als Du es gemerkt hast, war es schon zu spät.

 

Jemand hat Dir ein Ich übergestülpt, das mit Dir gar nicht zu tun hat.

 

Und jetzt musst Du umständlich unter dieser Haube Dich selbst finden und befreien.

 

Nun bist Du erwachsen. In Deiner Haut fühlst Du Dich nicht sonderlich wohl. Irgendwie passt sie nicht zu Dir. Im Beisein von anderen Menschen hast Du immer das Gefühl, Du spielst eine Rolle, die erwartet wird.

 

Im Lesen von Erwartungen bist Du ganz große Klasse.

 

Aber es ist auch anstrengend. Nach jedem Tag im Büro brauchst Du erstmal Zeit für Dich. Eigentlich. Nach jeder Party bist Du ausgelaugt und wünscht Dir nichts sehnlicher, als einfach im Bett liegen zu bleiben und auszuschlafen. Woher kommt das? Dieses Gefühl, ständig erschöpft zu sein.

 

Du bist im ständigen Kampf mit Dir.

 

Mit dem Ich, das Dir von Deiner Mutter auf den Leib geschrieben wurde. Das aber eigentlich nicht Du bist. Du merkst es, du hasst Dich selbst für Deinen inneren Zwiespalt. Denn ist es nicht verboten, sich selbst wichtig zu nehmen und nach seiner Identität zu suchen?

 

Immer hat man Dir gesagt, dass Du nicht wichtig bist und dass eine eigene Identität eine Luxus ist, den sich viele nicht aussuchen können. Und Du schon gar nicht. 

 

 

Aber Du musst herausfinden, wer Du eigentlich bist.

 

Sonst wirst Du dich immer fehl am Platze führen. Und dich immer an anderen orientieren. Ihnen immer alles recht machen wollen. Nie Fehler machen. Endlich gut genug sein!

 

Das raubt Dir viel Kraft. Kraft, die Du für ein Bild aufbringst, das andere von Dir haben sollen. Aber das bist nicht Du, sondern ein künstlich erzeugtes Ich, das auf dem falschen Ich beruht, zu dem Du gemacht worden bist.

 

Was kannst Du jetzt tun?

 

Nimm Dir Zeit für Dich. Habe Geduld. Finde Dich selbst. 

 

Lass Dich nicht zurückwerfen von Tagen, an denen Du Dich hinreißen lässt, zu gefallen. Gehe immer weiter Deinen Weg zu Dir selbst. Irgendwann wirst Du ankommen.

 

Und wer jetzt Glück hat, darf Dich kennenlernen.

 

 

 

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